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Trauma-TherapieBei Unfällen, Naturkatastrophen und anderen schrecklichen Erlebnissen reduziert sich das komplexe Nervensystem nur auf die körperlichen Grundreaktionen für das Überleben. Der älteste Teil unseres Gehirns, das Stammhirn, lässt unserem Körper blitzschnell die Botschaft der Gefahr zukommen. So wird die Möglichkeit erschaffen, sich aus der lebensbedrohlichen Situation zu befreien. Wenn dieser Flucht- oder Kampfimpuls umgesetzt werden kann, empfindet der Betroffene die Situation im Nachhinein als Erleichterung in seinem Körper und leidet viel weniger an Symptomen, die sich nach dem Trauma ausbilden. Gelingt ihm keine Ausweich-Flucht oder Angriffstaktik, erstarrt der Körper in dem Trauma und friert die mobilisierte Aktivität ein. Der Körper fällt in eine Lähmung oder Starre wobei gleichzeitig Körper und Geist in einer starken Übererregtheit bleiben. Das Geschehen war zu schnell und zu heftig um verarbeitet zu werden. Um weiterhin zu funktionieren und zu überleben, wird das Trauma aus dem Bewusstsein abgespalten und besteht als eine „energetische Störung“ im Köper weiter. Die daraus entstehenden Symptome nennt man Post-Traumatische-Belastungsstörung (PTB). Im optimalsten Falle ist der Körper in der Lage, das entstandene Trauma selbst zu lösen. Dies geschieht in Stunden, Tagen, längstens in 6 Monaten. Mit Hilfe des Therapeuten kann die traumatische Szene verlangsamt werden so dass der unbewusste, abgespalten Teil wieder ins Bewusstsein gelangt. Der Therapeut arbeitet hierbei mit den Ressourcen um dem Klient Halt und Handlungsfähigkeit zurück zu geben, damit das Trauma in ganz kleinen Dosen wieder Integriert werden kann. Sobald der Klient Bewusstsein über das Geschehene erlangt und von einer hilflosen, überforderten Position wieder zur Handlungsfähigkeit bekommt, wird das Trauma verarbeitet und Heilung tritt ein. |